05.06.26       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebliche Kinder, erst wenn ihr überhaupt kein Interesse mehr an dieser alten Welt habt, könnt ihr mit dem Vater nach Hause gehen.

Frage:
Warum gibt es Störungen in Shiv Babas Opferfeuer des Wissens, obwohl Gott allmächtig ist?

Antwort: 
Weil Ravan sogar stärker ist als Gott! Wenn Ravan sein Königreich verliert, setzt er sich zur Wehr. Hindernisse gab es in der Yagya von Anfang an und es wird sie auch weiterhin geben. Wir werden aus der unreinen in die reine Welt gebracht. Deshalb machen unreine Menschen uns sicherlich Schwierigkeiten.

Lied:
Oh Reisender aus dem weitentfernten Land…

Om Shanti.
Die geliebten, spirituellen Kinder haben eine Zeile des Liedes gehört. Ebenso wie die Veden und Schriften den Anbetungsweg darstellen, so enthält dieses Lied Aussagen über den Weg des Wissens. Die Menschen verstehen jedoch gar nichts. Den Geschichten in den Schriften zuzuhören, ist nur ein Genuss für die Ohren. Ihr Kinder habt jetzt erkannt, wer „der Reisende aus dem weitentfernten Land“ ist. Ihr Seelen wisst, dass auch ihr Reisende aus dem weit entfernten Zuhause, dem Land des Friedens, seid. Andere Menschen verstehen diese Dinge nicht, d.h. sie verstehen gar nichts. Weil niemand den Vater kennt, weiß auch niemand etwas über den Kreislauf der Welt. Ihr versteht, wenn Shiv Baba sagt: Ich werde für eine begrenzte Zeit ebenfalls eine verkörperte Seele. Ihr Seelen verkörpert euch immer wieder neu. Ich inkarniere nur im Übergangszeitalter für eine begrenzte Zeit und auch dann nicht auf die gleiche Weise wie ihr. Ich betrete Brahmas Körper, um Mich euch vorzustellen. Wie sonst könntet ihr wissen, wer Ich bin? Es gibt nur einen Spirituellen Vater, der „Shiv Baba, Gott“ genannt wird. Nur ihr kennt Ihn. Die Forderung nach Reinheit gibt es nur hier und eure größte Herausforderung ist, seelenbewusst zu werden. Der Spirituelle Vater, der Reisende aus dem weit entfernten Land, ist der Läuterer, nach dem ihr auf dem Anbetungsweg ruft. Er sagt: Ich bringe alle nach Hause zurück. Ich werde niemanden zurücklassen. Alle müssen nach Hause zurückkehren, aber es gibt keine totale Vernichtung. Das Land Bharat ist immer da; es wird niemals zerstört. Zu Anfang, im Goldenen Zeitalter, gibt es nur das Land Bharat. Wenn der Vater dann im Übergangszeitalter des Kreislaufs kommt, muss Er wieder das ursprüngliche, ewige Dharma der Gottheiten gründen. Alle anderen Religionen gibt es dann nicht mehr. Auch ihr helft bei der Etablierung des ursprünglichen Gottheiten-Dharmas. Ihr habt das Lied gehört, in dem es heißt: „Baba, nimm uns mit nach Hause.“ Der Vater sagt darauf: Niemand kann einfach so mit Mir gehen, ohne Abneigung für dies alte Welt zu haben. Ihr wisst ja, dass diese alte Welt verwandelt werden muss. Ihr geht jetzt erneut in die neue Welt, aber solange ihr nicht rein geworden seid, könnt ihr keine vollkommen reinen Gottheiten werden. Deshalb wiederholt Baba immer wieder: Betrachtet euch als Seelen und erinnert euch immer wieder an Mich, euren Vater. Der Reisende aus dem weitentfernten Land ist gekommen, um alle Seelen zu befreien. Die Welt kennt Ihn nicht. Sie sagen, Er sei allgegenwärtig. Ihr seid Shiv Babas Kinder, aber gemäß euren Bemühungen fällt diese Selbsterkenntnis sehr unterschiedlich aus. Wenn ihr nach Madhuban kommt, dann erkennt ihr, dass ihr zu BapDada gekommen seid. Deshalb ist es eine Familie, Gottes Familie. Wenn jemand eine große Familie hat, ist das wie eine große Gemeinschaft. Shiv Babas Kinder, die Brahma Kumars und Kumaris, sind so eine große Gruppe. Ihr Brahma Kumars und Kumaris beansprucht jetzt eine Erbschaft von eurem Unbegrenzten Vater. In den Schriften wird dargestellt, wie die Pandavas mit den Kauravas ein Würfelspiel spielten und ihr Königreich als Spielpfand einsetzten, aber weder die Pandavas noch die Kauravas hatten ein Königreich. Niemand trug dort eine Krone etc. Es wird beschrieben, wie sie die Stadt verließen und ihre Waffen etc. versteckten. Das sind alles große Geschichten, die erfunden wurden. Es gab weder ein Königreich der Pandavas noch der Kauravas und sie haben auch nicht gegeneinander gekämpft. Sie waren Brüder. Krieg gab es zwischen den Königen der Kauravas und der Yadavas. Wie können Brüder einander umbringen? Sie haben einen Krieg zwischen den Pandavas und Kauravas in den Schriften dargestellt, den nur fünf Pandavas und ein Hund überlebten. Sie sind dann in den Bergen verschwunden und das Spiel war zu Ende. Wenn es so gewesen wäre, gäbe es keine Notwendigkeit für Raja Yoga. Ihr Kinder habt jetzt erkannt, dass der Vater in jedem Kreislauf kommt und das Dharma der Gottheiten gründet. Sie rufen: „Oh Läuterer, Baba, komm! Komm und mach uns rein.“ Im Goldenen Zeitalter gibt es nur das Königreich der Sonnendynastie. Vishnus Land wird durch Brahma gegründet. Da der Vater jetzt gekommen ist, befolgt Seine Richtlinien! Bleibt rein wie eine Lotosblume! Kumaris braucht man nicht zu sagen, zu Hause wie eine Lotosblume zu leben; sie leben sowieso rein. Es wird denen geraten, die in einem Haushalt zusammenleben.

Kumars und Kumaris sollten nicht heiraten, denn dann werden sie auch in einem Haushalt leben. Manchmal wird eine reine Ehe geschlossen. Von Geburt an rein zu leben, ist etwas sehr Besonderes. Sobald man heiratet, wird man Halb-Kumari. Den Kumars wird ebenfalls geraten, rein zu leben. Wer zuhause mit seiner Familie lebt, dem wird geraten, so rein zu werden wie ein Lotos. Man muss sich darum bemühen. Wenn man ledig ist, entstehen auch keine weiteren Bindungen. Eine Kumari studiert und wird dadurch stark im Wissen. Minderjährige Kumaris können nicht hierbleiben. Sie können zu Hause studieren. Wenn die Eltern im Wissen sind, können sie ihre Kinder, die noch von ihnen abhängig sind, mitbringen. Dies sind eine Schule, ein Zuhause und auch die Gesellschaft der Wahrheit. Mit „Wahrheit“ ist der Vater gemeint, von dem gesagt wird: „Oh, Bewohner des weitentfernten Landes!“ Die Seelen werden unrein und wieder rein. Der Vater sagt: Ich, der Reisende, bin immer rein. Ich komme in Ravans Königreich. Dieser Körper gehört jemand anderem. Ihr Seelen hingegen sagt: „Dies ist mein Körper.“ Baba sagt: Dieser Körper ist nicht mein Eigentum; es ist Brahmas Körper und er ist unrein. Ich komme im letzten seiner vielen Leben. Die erste reine Seele steht am Ende auf der tiefsten Stufe der Lasterhaftigkeit. Diese Seele war am Anfang 16 himmlische Grade vollkommen und jetzt ist nichts mehr davon übrig. Alle Seelen sind jetzt unrein und deshalb kommt der Vater aus dem weitentfernten Land. Ihr Seelen seid ebenfalls Reisende. Ihr kommt hierher auf die Erde, um eure Rollen zu spielen. Niemand weiß etwas über diesen Weltkreislauf. Ganz gleich, wie viele Schriften jemand studiert haben mag – nur Shiv Baba kann dieses Wissen vermitteln. Baba sagt: Ich betrete diesen Körper und gebe euch Seelen Wissen. Die Menschen geben einander das Wissen der Schriften weiter. Sie sind Suchende. Es gibt nur einen Spender der Befreiung und Er allein ist der Ozean des Wissens. Weil wir Ihn nicht mehr kannten, entwickelte sich das Körperbewusstsein. Niemand erklärte uns, dass wir Vertrauen haben sollten, Seelen zu sein. Die Seelen studieren. Aufgrund des Körperbewusstseins erklärt euch das niemand. Nur Shiv Baba kann „Reisender aus dem weit entfernten Land“ genannt werden. Ihr wisst, dass ihr in 84 Leben durch den Kreislauf gegangen seid. Der Vater sagt: Kinder, Ich habe euch auch vor 5.000 Jahren gesagt, dass ihr eure eigenen Leben nicht kennt. Ich kenne sie. Was davon in der Gita erwähnt wird, ist so viel wie eine Prise Salz in einem Sack voller Mehl. Dies ist die Episode der Gita, derselbe Mahabharat-Krieg, dasselbe Wissen über Manmanabhav und Madhyajibhav. Denkt jetzt nur noch an Mich! Es gab wirklich einen Krieg und die Pandavas gingen daraus als Sieger hervor. Man erinnert sich an Vishnus Siegesrosenkranz. In den Schriften wird dargestellt, dass die Pandavas sich auf einem Berg auflösten. Wie wurde dann der Rosenkranz erschaffen? Ihr versteht, dass ihr hierhergekommen seid, um zum Rosenkranz Vishnus zu werden. Ganz oben steht der Vater und Läuterer. Dieses Andenken muss es geben, denn auf dem Anbetungsweg braucht man diese Denkmäler. Die Rosenkränze 8, 108, 16.108 sind bekannt. Es gibt auch die Erinnerung, dass die Stufe des Aufstiegs für alle wohltätig ist. Ihr habt erkannt, dass es jetzt die Zeit eures Aufstiegs ist. Ihr geht wieder in das Land des Glücks. Ihr seid euch jetzt all dieses Wissens über euren Aufstieg und Abstieg bewusst und wie ihr bis zu 84 Leben hier auf der Erde verbringt. Vergesst das nicht. Der Vater ist jetzt hier, um Ravans Fluch und somit all unser Leid von uns zu nehmen und uns das Erbe des Glücks zu geben. Denkt deshalb jetzt an den Vater und an euer Erbe. Ihr wart die Gottheiten der Sonnendynastie und Herrscher in Bharat. Shiva inkarniert nur in Bharat. Denkt immer daran, dass nur Bharat der Himmel war. Wer den Kreislauf der 84 Leben nicht durchlaufen hat, kann dies weder verinnerlichen, noch andere inspirieren, das zu tun. Versteht, dass sie keine 84 Leben hier auf der Erde verbracht haben. Sie kommen später und betreten den Himmel nicht. Es ist gut, zu Anfang zu kommen. Bauherren leben zuerst selbst in ihrem neuen Haus und später vermieten sie es dann. Es ist dann aus zweiter Hand. Das Goldene Zeitalter ist die neue Welt und das Silberne Zeitalter ist aus zweiter Hand. Euch ist jetzt bewusst, dass ihr in die neue Welt des Himmels geht. Bemüht euch! Bürger werden fortwährend erschaffen und ihr erfahrt erst am Ende, wer in welchem Rosenkranz aufgereiht ist. Wenn jemandem jetzt gesagt würde, dass er nicht dazu gehört, gäbe es Herzversagen. Deshalb wird euch lediglich geraten, euch zu bemühen. Überprüft, ob euer Intellekt nicht irgendwo umherschweift. Wie viel Liebe habt ihr für Shiv Baba? Ihr sagt, dass ihr zu BapDada, zu Shiv Baba, geht, um euer Erbe durch Dada zu erhalten. Ihr solltet sehr oft zu so einem Vater gehen, aber kümmert euch auch um euren Haushalt. Einige sind sehr reich, aber sie haben keine Zeit! Sie haben kein Vertrauen, denn sonst würden sie mehrmals im Jahr nach Madhuban kommen, um sich zu erfrischen. Diese Anziehung wäre dann vorhanden, aber wenn eine Nadel mit Rost bedeckt ist, kann der Magnet sie nicht anziehen. Wer akkurates Yoga hat, spürt sehr schnell diese Anziehungskraft und kommt gerannt. Je gründlicher der Rost entfernt wurde, desto stärker die Anziehung. Diese Seelen wollen den Magneten unbedingt treffen.

In einem Lied heißt es: „Ganz gleich, was Du tust, selbst wenn Du mich schlägst, ich werde Deine Türschwelle nie mehr verlassen.“ Diese geistige Stufe wird es erst am Ende geben, wenn sämtlicher Rost entfernt ist. Der Vater sagt: Oh Seelen, seid Manmanabhav, auch wenn ihr Zuhause lebt! Ihr braucht nicht hierher zu kommen und euch hier niederzulassen. Ihr Wolken, kommt zuerst zum Ozean, um euch zu erfrischen, und verrichtet dann Dienst. Erst wenn eure Bindungen gelöst sind, könnt ihr Dienst tun. Eltern müssen sich um ihre Kinder kümmern, aber in Erinnerung an den Vater bleiben und rein werden. Der Vater hat erklärt, dass viele verschiedene Hindernisse auftreten, während dieses Opferfeuer des Wissens brennt. Einige fragen: „Warum gibt es Probleme, wenn Gott doch der Allmächtige ist?“ Sie verstehen nicht, dass Ravan sogar stärker ist als Gott. Sein Königreich wird ihm genommen und deshalb gibt es jetzt so viel Widerstand. Entsprechend dem Spielplan gibt es von Anfang an diese Hindernisse von Seiten der Unreinen. In den Schriften steht, dass Krishna 16.108 Königinnen hatte, dass er von einer Schlange gebissen wurde oder dass Ramas Frau Sita entführt wurde. Wie konnte Ravan den Himmel betreten? Es sind nur Märchen! Die Menschen fragen, wie denn die Kinder ohne das Laster geboren werden können. Sie wissen nicht, dass nur diejenigen hierherkommen und Gyan akzeptieren, die ihre Erbschaft wieder beanspruchen. Deshalb gibt es die Hindernisse in diesem Opferfeuer des Wissens. Die Unreinen werden in den Schriften als „Gottlose“ bezeichnet und sie gehören zu Ravans Gemeinschaft. Ihr seid jetzt im Übergangszeitalter. Obwohl ihr Ravans Königreich verlassen habt, sind immer noch Spuren vorhanden. Ihr habt das Wissen, dass ihr bald nach Hause geht, aber jetzt seid ihr noch hier. Ihr fühlt, dass ihr gegen alles hier Abneigung entwickelt habt. Diese schmutzige Welt ist wie ein Friedhof geworden. Alle Zusammenhänge werden euch anhand verschiedener Wissenspunkte erklärt. Tatsächlich geht es hier nur um den einen Punkt „Manmanabhav“. Viele schreiben in ihren Briefen, dass sie in Bindung leben. Es gibt nicht nur eine Draupadi, sondern Tausende! Ihr werdet jetzt aus der unreinen Welt in die neue Welt gebracht. Die Blumen des vorigen Kreislaufs werden wieder auftauchen. Allahs Garten wird hier erschaffen. Einige Blumen sind so schön, dass man sich schon wohlfühlt, wenn man sie nur ansieht. Der genaue Name lautet „Königsblume“. Auch wenn sie nur fünf Tage bleiben, blühen sie wunderschön und verbreiten überall ihren Duft. Sie sind immer glücklich und der Vater freut sich, so süße, geliebte Kinder zu sehen. Baba führt einen sehr schönen Tanz des Wissens vor diesen Kindern auf. Achcha.

An die lieblichen, innig geliebten Kinder, Liebe, Grüße von Mutter und Vater, BapDada, und guten Morgen. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu euch spirituellen Kindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Werdet stark im Wissen und Yoga. Wenn ihr keine Bindung habt, verstrickt euch auch zukünftig nicht wissentlich darin und bleibt von Geburt an im Zölibat.

2. Jetzt ist unsere Zeit des Aufstiegs. Baba ist hier, um all unser Leid und Ravans Fluch von uns zu nehmen und uns wieder glücklich zu machen. Denkt an den Vater und an das Erbe und bleibt grenzenlos glücklich. Gebt acht, dass nichts eure Aufmerksamkeit ablenkt.

Segen:
Möget ihr spirituelle Diener sein und durch die Kraft der Anpassung und die Kraft, Dingen entgegenzutreten, erfolgreich in eurem Dienst sein.

Spirituelle Diener können an nichts anderes als an Dienst denken. Sie machen nicht einmal für eine Sekunde Pause in ihren Gedanken, Worten oder Handlungen und darum sind sie die Besten. Um Erfolg im Dienst zu erlangen, erinnert euch stets an den Slogan „Unser Ziel ist, uns anzupassen und Dingen entgegenzutreten“. Sie passen sich an und treten Maya entgegen und nicht der göttlichen Familie. Solche Kinder sind nicht nur voller Wissen, sondern auch kraftvoll und werden als „spirituelle Diener“ bezeichnet.

Slogan:
Macht kleine Dinge nicht groß. Macht die Atmosphäre kraftvoll.

Avyaktes Signal: Um stets fröhlich sein, habt ein unkompliziertes Wesen und seid tolerant.

Die Menschen der Welt sitzen während dieses Lebens auf einem Scheiterhaufen der Mutlosigkeit. Helft solchen Seelen, lebendig zu sterben und gebt ihnen die Spende in Form eines neuen Lebens. Zeigt ihnen durch euer fröhliches und glückliches Gesicht, wie man ein Menschenleben führt. Wenn sie euch sehen, lasst sie Mut, Eifer und Begeisterung erfahren. Habt dafür eine unkomplizierte Natur und sitzt stets stabil auf dem Lotosthron einer lichten und leichten Bewusstseinsstufe.