09.04.26
Morning Deutsch Murli Om Shanti
BapDada Madhuban
Essenz:
Liebliche
Kinder, ihr habt jetzt die Wahrheit vom Wahren Vater gehört und seid ins Licht
gekommen. Eure Aufgabe besteht darin, alle Seelen aus der Dunkelheit abzuholen
und ihnen den Weg ins Licht zu zeigen.
Frage:
Woran solltet
ihr euch unbedingt erinnern, wenn ihr jemandem Babas Wissen vermittelt?
Antwort:
Lasst aus eurem Mund fortwährend die Worte „Baba, Baba“ auftauchen, denn dadurch
wird jegliches Ich-Bewusstsein und der Glaube an die Allgegenwart aufgelöst. Man
erinnert sich dann auch an die Erbschaft. Wenn jemand sagt, Gott sei
allgegenwärtig, dann fragt ihn, wie denn der Vater in allem und jedem sein könne.
Lied:
Die Menschen
von heute befinden sich in Dunkelheit…
Om Shanti.
Was haben die
Kinder gesagt und zu wem haben sie gerufen: „Oh, Ozean des Wissens, oh, Sonne
des Wissens, Baba!“? Gott wird „Baba“ genannt. Gott ist der Vater aller Seelen
und darum seid ihr Seine Kinder. Ihr betet: „Wir sind im Dunkeln. Führe uns ins
Licht!“ Indem ihr „Baba“ sagt, wird deutlich, dass ihr nach eurem Vater ruft.
Wenn ihr „Baba“ sagt, erfahrt ihr Liebe, weil ihr eine Erbschaft vom Vater
erhaltet. Wenn ihr einfach nur „Ishwar“ oder „Prabhu“ sagt, schwingt darin nicht
jene Lieblichkeit der Erbschaft des Vaters mit. Indem ihr „Baba“ sagt, erinnert
ihr euch auch an euer Erbe. Ihr ruft: „Baba, wir sind in Dunkelheit! Komm und
entzünde mit Deinem Wissen unser Licht!“ Ihr ruft nach Ihm, weil das Licht der
Seelen fast erloschen ist. Wenn ein Mensch stirbt, lassen die Hinterbliebenen
zwölf Tage lang eine Kerze brennen. Jemand bleibt die ganze Nacht wach, um zu
gewährleisten, dass sie nicht erlischt. Der Vater sagt: Ihr Menschen Bharats
wart im Tageslicht, aber jetzt seid ihr in der Dunkelheit der Nacht. Zwölf
Stunden dauert der Tag und zwölf Stunden lang die Nacht. Das ist ein begrenzter
Aspekt. Der Tag und die Nacht des Kreislaufs sind unbegrenzt. Man spricht vom
„Tag Brahmas“, dem Goldenen und Silbernen Zeitalter, und vom Kupfernen und
Eisernen Zeitalter als die „Nacht Brahmas“. Nachts herrscht Dunkelheit, in der
die Menschen umherstolpern. Auf der Suche nach Gott gehen sie viele Wege,
verrichten Anbetung, um Ihn zu treffen, aber es gelingt ihnen nicht. Die
Anbetung beginnt im Kupfernen Zeitalter, d.h. wenn das Königreich Ravans
entsteht. Es wurde auch eine Geschichte über Dashera, das Verbrennen Ravans,
veröffentlicht. Mit viel Einbildungskraft erfinden die Anbeter Geschichten,
schreiben Theaterstücke und drehen sogar Filme. Die Shrimat Bhagawad Gita
enthält Wahrheit. Gott kam, lehrte euch, Seinen Kindern, Raja Yoga und schenkte
euch das Königreich. Auf dem Anbetungsweg habt ihr dann die Schriften mit all
den vielen Geschichten verfasst. Vyas schrieb die Gita, d.h. er erzählte eine
Geschichte von Krishna und Arjuna. Kinder, ihr hört jetzt die Wahrheit vom
Wahren Vater. Sagt immerzu: „Baba, Baba“. Gott ist unser Baba. Er ist der
Schöpfer der neuen Welt, deswegen erhalten wir von Ihm definitiv unser Erbe in
Form des Himmels. Im Laufe von bis zu 84 Leben geraten wir in die Dunkelheit der
Unwissenheit. Der Vater erklärt: Ihr, die Bewohner Bharats, habt zur Sonnen- und
Monddynastie gehört. Als ihr die Meister der Welt wart, gab es keine anderen
Religionen. Bharat war das Paradies, das Land Krishnas. Hier und jetzt ist
dasselbe Land das Reich der Dämonen. BapDada erinnert euch daran, dass es einst
das Königreich Lakshmis und Narayans war. Der Vater ist der Ozean des Wissens,
des Friedens und Er, und nicht der Ganges, ist der Läuterer. Ihr Seelen seid die
Bräute und Gott ist der Bräutigam. Niemand begreift das. Aus diesem Grund sind
sie verwirrt und wenn man sie fragt, wer der Vater aller Seelen ist, sagen sie:
„Wir wissen es nicht.“ Oh! Wie kann es sein, dass Kinder ihren Vater nicht
kennen? Sie sprechen von Gott, dem Vater, aber wenn ihr sie fragt, welchen Namen
und welche Gestalt Er hat und ob sie Ihn erkennen, dann behaupten sie, Er sei
allgegenwärtig. Kann ein Vater mit Kindern denn allgegenwärtig sein? Die
Menschen sind so unvernünftig geworden, indem sie Ravans Weisungen befolgt haben.
Körperbewusstsein ist das Laster Nummer 1. Sie wissen nicht, dass sie Seelen
sind. Sie sagen: „Ich bin der und der.“ und das bezieht sich immer auf den
Körper. Tatsächlich wissen sie nicht, wer oder was sie tatsächlich sind. Sie
sagen z.B.: „Ich bin ein Richter. Ich bin Arzt. Ich bin ein Arbeiter.“ usw. Sie
sprechen ständig von „ich“, aber das ist falsch. „Ich“ und „mein“ sind zwei
verschiedene Dinge. Eine Seele ist unvergänglich und der Körper ist vergänglich.
Dem Körper wird ein Name gegeben und nicht der Seele. Der Vater sagt: Mein Name
ist Shiva. Die Bewohner Bharats feiern sogar Shivas Geburtstag. Wie kann der
Unkörperliche Geburtstag haben?
Niemand weiß, in
wessen Körper Er eintritt. Seelen werden als „Saligrams“ bezeichnet und der Name
der Höchsten Seele lautet „Shiva“. Shiva ist der Unbegrenzte Vater aller Seelen.
Sie rufen nach Ihm: „Komm und mach uns rein! Wir leiden!“ Die Kinder erinnern
sich an Ihn, wenn sie leiden, aber nicht, wenn sie glücklich sind. Ravan hat sie
unglücklich gemacht. Der Vater erklärt: Ravan ist euer alter Feind. Dies ist ein
Spiel, ein Drama, und gemäß Drehbuch befinden die Schauspieler sich jetzt in
Dunkelheit und sie rufen: „Oh Sonne des Wissens, komm und führe uns ins Licht!“
Als Bharat das Land des Glücks war, hat niemand nach Gott gerufen. Dort mangelte
es an nichts. Hier wehklagen sie immerzu: „Oh, Spender des Friedens, komm!“ Der
Vater kommt und erklärt, dass Frieden unsere ursprüngliche Religion ist und wie
ein Collier unseren Hals schmückt. Alle Seelen wohnten einst im Land des
Friedens. Ihr geht aus dem Land des Friedens in das Land des Glücks, wo es keine
Spur von Leid gibt. Ihr braucht dort nicht zu klagen und zu beten. Erst wenn ihr
in Ravans Reich leidet, ruft ihr wieder: „Baba, Erlöser vom Leid und Spender des
Glücks, hab Erbarmen! Baba, lieblicher Baba, komm!“ Baba kommt im
Übergangszeitalter eines jeden Kreislaufs und deshalb feiern die Menschen Shivas
Geburtstag. Shri Krishna ist der 1. Prinz des Himmels. Auch sein Geburtstag wird
gefeiert, aber niemand weiß, wann er kam. Radhe und Krishna heißen nach ihrer
Hochzeit Lakshmi und Narayan und auch das weiß niemand. Alle rufen ständig: „Oh,
Gott. Oh, Vater!“ Achcha, fragt sie, welchen Namen und welche Gestalt Gott hat.
Sie sagen dann, Er sei jenseits von Namen und Form! Oh! Ihr sagt, Er sei Gott,
der Vater, und dann sagt ihr, Er sei jenseits von Namen und Gestalt! Das Weltall
ist nur Raum, aber man bezeichnet es als „Weltraum“. Ihr sagt, dass ihr weder
den Namen, noch die Gestalt des Vaters kennt. Achcha, kennt ihr denn euch selbst?
Ja, ihr wisst jetzt, dass ihr Seelen seid. Wie heißt ihr und wie seht ihr aus?
Die Anbeter sagen, dass die Seele die Höchste Seele sei. Eine Seele kann nicht
jenseits von Namen und Gestalt sein. Eine Seele ist ein Punkt, wie ein Stern,
der in der Mitte der Stirn wohnt. Solch eine winzige Seele hat eine Rolle für
bis zu 84 Leben in sich aufgezeichnet. Diese Dinge gilt es zu verstehen und man
erinnert sich an die 7-tägige Bhatti, Im Hochofen der Bhatti wird das Wissen
verfestigt. Ravans Königreich begann im Kupfernen Zeitalter und seit dieser Zeit
gibt es die Laster. Ihr seid die Treppe immer tiefer hinabgestiegen. Jede Seele
ist jetzt dunkel und hässlich und deshalb rufen sie: „Oh, Sonne des Wissens,
komm zu uns! Komm und führe uns ins Licht!“ Man sagt: „Wenn der Satguru die
Salbe des Wissens aufträgt, endet die Dunkelheit der Unwissenheit.“ Der
Intellekt erinnert sich an den Vater. Man sagt nicht: „Wenn der Guru heilt...“
Es gibt viele Gurus, aber keiner von ihnen verfügt über Wissen und an sie
erinnert man sich auch nicht. Nur der eine Vater ist der Ozean des Wissens, der
Läuterer und der Spender der Erlösung für alle Seelen. Wie könnte also
irgendjemand sonst Wissen vermitteln? Weise behaupten, es gäbe viele Wege, Gott
zu treffen. Das Studium der Schriften, das Abbrennen von Opferfeuern und Tapasya
seien alles Methoden, um Gott zu treffen. Wie könnten jedoch Unreine in die
reine Welt gehen? Der Vater sagt: Ich muss persönlich in die unreine Welt kommen.
Es gibt nur einen Gott. Brahma, Vishnu und Shankar sind Gottheiten und man kann
sie nicht „Gott“ nennen. Shiva ist ihr Vater. Da die Menschen hier auf der Erde
leben, muss Brahma, der Vater der Menschheit, doch auch hier sein, oder? Der
Name auf dem Schild lautet: „Prajapita Brahma Kumaris Institution“. Ihr seid
Brahmas Kinder und es gibt viele Brahma Kumars und Kumaris. Man erhält die
Erbschaft jedoch von Shiva und nicht von Brahma. Shiva ist praktisch euer
Großvater. Er adoptiert euch durch Brahma. Er ist jetzt hier und durch Brahma
macht Er euch würdig für den Himmel. Die Kinder sagen: „Baba, ich bin Dein Kind
und beanspruche meine Erbschaft von Dir.“ Das Land Vishnus wird durch Brahma
etabliert. Shiv Baba lehrt euch Raja Yoga. Die Gita enthält die edlen
Anweisungen Gottes. Es gibt nur einen Gott, den Unkörperlichen. Der Vater
erklärt: Kinder, ihr habt 84 Leben auf der Erde verbracht und wart eine lange
Zeit von Mir getrennt. Ihr, die Menschen Bharats, seid die Ersten, die sich von
Mir trennen. Ihr habt die Erde betreten, um eure Rollen zu spielen. Im Goldenen
Zeitalter gibt es nur das Dharma der Gottheiten und keine anderen Religionen.
Baba sagt: Oh, Seelen! Erinnert euch jetzt an Mich, euren Vater! Dies ist die
Pilgerreise der Erinnerung, das Yogafeuer. Die Last der Verfehlungen auf euren
Schultern wird in diesem Yogafeuer verbrannt. Oh, liebliche Kinder! Ihr seid vom
Goldenen Zeitalter ins Eiserne Zeitalter gekommen. Erinnert euch jetzt an Mich!
Dies ist Arbeit für den Intellekt. Vergesst euren Körper und all eure
körperlichen Beziehungen und erinnert euch ständig an Mich allein. Ihr seid
Seelen und nicht die Körper. Es ist die Seele, die sagt: „Ich“. Ravan hat euch
gemäß dem Drama verunreinigt. Es gibt das reine Bharat und das unreine Bharat.
Wenn ihr unrein seid, ruft ihr nach dem Vater und bittet Ihn, dass Königreich
Ramas zu etablieren. Alle sagen das, aber niemand versteht die Bedeutung dieses
Wunsches.
Nur der Eine Vater
ist der Ozean des Wissens. Er unterrichtet euch und gibt euch innerhalb einer
Sekunde das Erbe. Um es in Form der Sonnen- und Monddynastien beanspruchen zu
können, gehört ihr jetzt zum Vater. Im Goldenen und Silbernen Zeitalter seid ihr
unsterblich. Dort sagt ihr nicht, dass dieser und jener gestorben sei. Es gibt
im Goldenen Zeitalter auch keinen vorzeitigen Tod. Ihr besiegt den Tod und für
Leid gibt es dort noch nicht einmal ein Wort. Die neue Welt nennt man „Land des
Glücks“. Der Vater sagt: Ich schenke euch die Souveränität des Himmels. Dort
gibt es viele Dinge, die das Leben sehr angenehm machen. Auf dem Weg der
Anbetung habt ihr großartige Tempel gebaut, denn auch im Kupfernen Zeitalter
wart ihr immer noch sehr reich. Seht nur, wie wohlhabend Bharat früher war!
Kinder ihr wisst, dass Shiv Baba jetzt den Himmel etabliert. Er ist der
Allerhöchste und an zweiter Stelle stehen Brahma, Vishnu und Shankar, die
Bewohner der Subtilen Region. Dies hier ist die materielle Welt. Ihr Kinder
erhaltet durch Wissen Erlösung. Man sagt: Wissen, Anbetung und Loslösung. Diese
alte Welt gefällt euch nicht mehr. Ihr beansprucht die Souveränität des Goldenen
Zeitalters. Der Vater sagt: Kinder, erinnert euch jetzt konstant an Mich allein!
Durch diese Erinnerung könnt ihr zu Mir kommen. Achcha. Den lieblichsten, innig
geliebten Kindern, Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, dem Vater,
BapDada. Der Spirituelle Vater sagt „Namaste“ zu euch spirituellen Kindern.
Essenz zur
Verinnerlichung:
1. Die Last
der Verfehlungen auf euren Schultern wird im Yogafeuer verbrannt. Entsagt dem
Körperbewusstsein und allen körperlichen Beziehungen und denkt an den Einen
Vater.
2. Anstatt zu klagen
und zu weinen, bleibt stabil in eurem ursprünglichen Dharma des Friedens.
Frieden ist der Schmuck um euren Hals. Gebraucht die Worte „ich“ und „mein“
nicht im Körperbewusstsein. Seid überzeugt, Seelen zu sein.
Segen:
Mögest du
eine Erscheinung sein, die, dank, deiner satoguni (reinen) Sichtweise, Visionen
gewährt und die Sichtweise und Einstellung vieler anderer Seelen verwandelt.
Man sagt: „Mit
deiner Sichtweise verändert sich die Welt.“ Mach deine Sichtweise so satoguni,
dass sie die Sichtweise, die Einstellung und die Bewusstseinsstufe einer jeden
Seele verwandelt; egal wie tamo- oder rajoguni eine Seele ist. Wer auch immer
dir begegnet, sollte durch dein Drishti die drei Welten und all seine
Lebensläufe erkennen. Das ist die Bedeutung des Ausdrucks: „Jemanden mit einem
Blick jenseits nehmen.“ Am Ende, wenn ihr nicht mehr durch Worte dient, dann ist
das der Dienst, der weiterhin geschieht.
Slogan:
Wahrheit ist
die praktische Form der Reinheit und ist göttlich.
Avyaktes Signal: Um
großartig zu werden, verinnerliche die Tugenden der Liebenswürdigkeit und Demut.
Die Tugenden der
Liebenswürdigkeit und der Demut lehren dich, sich zu verneigen. Je tiefer du
dich im Rahmen deiner Sanskars und Gedanken verneigst, umso tiefer wird die Welt
sich vor dir verneigen. Sich selbst zu verbeugen bedeutet, dass deine
Mitmenschen sich vor dir verbeugen. Verbeuge dich auch vor deinen Sanskars und
hab nicht einmal den Gedanken: „Die Mitmenschen sollten sich vor mir verbeugen.“
Wenn du dich verbeugst, tun alle anderen das auch. Wahrhaft dienstfähige Kinder
können nur Dienst verrichten, wenn sie sich vor allen anderen verbeugen.