11.05.26
Morning Deutsch Murli Om Shanti
BapDada Madhuban
Essenz:
Liebliche
Kinder, Baba ist gekommen, um euch Kinder sich ebenbürtig und des Lobes würdig
zu machen. Verinnerlicht jetzt das Lob des Vaters/Seine Qualifikationen.
Frage:
Wie drücken
die Menschen des Anbetungsweges mit sehr viel Liebe ihre Erinnerung an Gott aus,
an den Geliebten, obwohl sie Ihn kaum kennen?
Antwort:
Sie rufen nach Ihm, erinnern sich mit sehr viel Liebe an Ihn und sagen: „Oh
Geliebter, wenn Du kommst, werde ich nur noch an Dich denken und kein Yoga mehr
mit irgendjemandem sonst haben, nur noch mit Dir verbunden sein.“ Der Vater sagt:
Kinder, ich bin jetzt gekommen. Werdet deshalb wieder seelenbewusst. Es ist eure
erste Aufgabe, eure erste Pflicht, euch mit sehr viel Liebe an den Vater zu
erinnern.
Om Shanti.
Der Höchste
Vater, die Höchste Seele, der sich einen Körper ausgeliehen hat, sitzt nun hier
und erklärt euch lieblichsten Seelen in den Körpern: Ich trete in einen ganz
normalen alten Körper ein. Ich komme, um viele Kinder zu lehren. Er erklärt nur
den Brahmanenkindern, der durch das gesprochene Wort geborenen Schöpfung
Brahmas. Er spricht gewiss durch einen Mund. Wem sonst sollte Er auch erklären?
Er sagt: Kinder, ihr habt auf dem Anbetungsweg alle nach Mir gerufen: „Oh
Läuterer!“ Alle in Bharat und generell in der Welt rufen nach Mir. Als Bharat
ein reines Land war, lebten alle anderen Seelen im Land des Friedens/im Nirvana.
Ihr Kinder solltet euch bewusst sein, was das Goldene, Silberne, Kupferne und
Eiserne Zeitalter sind. Ihr habt das gesamte Wissen, wer dort herrschte, ebenso
wie der Vater das Wissen über Beginn, Verlauf und Ende der Schöpfung hat,
solltet ihr es auch haben. Baba kommt und macht euch Kinder sich ebenbürtig. Es
gibt ebenso viel Lob für die Kinder wie für den Vater. Baba hat euch Kinder
sogar noch mehr des Lobes würdig gemacht. Seid euch immer bewusst, dass es Shiv
Baba ist, der durch diesen hier lehrt. Es ist eine Seele, die zu anderen Seelen
spricht. Da die Menschen aber körperbewusst sind, denken sie, dass so-und-so/dieser
und jener hier lehrt. Es sind immer Seelen, die alles tun, die ihre Rollen
spielen. Werdet wieder seelenbewusst, erkennt euch wieder als Seelen, erst dann
könnt ihr euch wieder an den Vater erinnern, ansonsten vergesst ihr Ihn. Wenn
ihr gefragt werdet, wessen Kinder ihr seid, antwortet ihr, dass ihr Shiv Babas
Kinder seid. Im Besucherbuch steht die Frage: „Wer ist dein Vater?“ Dann sagen
sie sofort den Namen ihres leiblichen Vaters. Ok, wie lautet der Name des Vaters
der Seelen? Einige schreiben den Namen von Shri Krishna, andere schreiben
Hanumans Namen. Andere schreiben, dass sie es nicht wissen. Oh! Ihr kennt euren
leiblichen Vater, aber nicht den parlokik, den außerweltlichen Vater, an den ihr
euch immer erinnert, wenn ihr leidet? Ihr sagt sogar: „Oh Gott, sei barmherzig!
O Gott, gib uns einen Sohn!“ Ihr bittet Gott, nicht wahr? Der Vater sagt euch
jetzt etwas sehr Einfaches. Da ihr so sehr körperbewusst bleibt, gibt es keine
Begeisterung für des Vaters Erbschaft. Ihr solltet jedoch sehr begeistert sein.
Die Menschen führen sehr viel Anbetung aus, weil sie Gott treffen wollen –
Opferfeuer, Tapasya/tiefe Meditation, Spenden und wohltätiges Handeln – all das
ist Anbetung. Alle erinnern sich an den Einen, an Gott. Er sagt: Ich bin der
Ehemann aller Ehemänner und der Vater aller Väter. Jeder denkt an Gott, den
Vater. Es sind die Seelen, die sich an Ihn erinnern. Obwohl sie von einem
wunderbaren Stern sprechen, der in der Mitte der Stirn erstrahlt, sagen sie es
ohne wirklich zu verstehen. Sie verstehen die Bedeutung nicht. Sie wissen nichts
über die Seele, wie könnten sie dann etwas über den Vater der Seelen wissen? Auf
dem Weg der Anbetung haben sie Visionen. Sie erschaffen große Shiva Lingams, um
sie anzubeten, denn wenn man ihnen eine Punktform zeigt, können sie es nicht
begreifen. Dies sind subtile Dinge. Sie behaupten, dass Gott unendlich sei, eine
ewige Form aus Licht, eine sehr große Form. Die Brahm Samaji Sekte sagt, dass
Gott Licht sei. Niemand auf der Welt weiß, dass der Höchste Vater, die Höchste
Seele, ein Punkt ist, und deshalb sind sie verwirrt. Einige Kinder fragen:
„Baba, an wen sollen wir uns erinnern? Wir haben gehört, dass Gott eine große
Lingam-Form ist, dass wir uns an Ihn in dieser Form erinnern sollen. Wie sollen
wir uns denn dann an einen Punkt erinnern?“ Oh, aber ihr Seelen seid doch auch
Punkte, Punkte wie der Vater. Ihr ruft nach dieser Seele und deshalb kommt Er
auch und sitzt hier vor euch. All die Visionen der Leute auf dem Bhaktipfad,
gehören zur Anbetung. Sie beten ja nicht nur ein Wesen an, sondern haben viele
zu Gott gemacht. Wie können denn Anbeter, die nur anbeten, „Gott“ genannt werden?
Wäre Gott allgegenwärtig, wen würden sie denn dann anbeten? Sie führen viel
verschiedene Anbetung aus. Baba erklärt: Kinder, denkt nicht, dass ihr noch
viele Jahre mehr leben werdet. Die Zeit kommt jetzt sehr nahe.
Habt das Vertrauen,
dass Baba diese Erneuerung durch Brahma ausführen wird. Er selbst sagt: Ich
erzähle euch durch diesen Einen die Geheimnisse des Beginns, der Mitte und des
Endes der Welt. Es gibt die Erinnerung daran, dass die Etablierung durch Brahma
stattfinden wird. Sie wissen nicht, dass die neue Welt das Land Vishnus wird.
Das bedeutet, dass die duale Form Vishnus dort das Königreich regieren wird.
Niemand weiß, wer Vishnu wirklich ist. Ihr wisst, dass Brahma und Saraswati
diese doppelte Form Vishnus werden und als Lakshmi und Narayan das Königreich
aufrechterhalten werden. Die Etablierung findet durch Brahma statt und die
Erhaltung von Vishnus Land, des Himmels, dann durch sie. Es sollte euch klar
sein, dass der Vater der Ozean des Wissens und der Same des Baumes der
Menschheit ist. Er kennt Anfang, Mitte und Ende dieses Schauspiels. Er allein
ist der Läuterer. Was auch immer die Aufgabe des Vaters ist, ist auch eure
Aufgabe. Auch ihr reinigt die Unreinen. In der Welt hat ein Vater drei oder vier
Kinder, eins von ihnen erreicht etwas im Leben, während dir anderen eine
geringere Position erlangen. Hier lehrt euch der Vater das eine Geschäft, wie
die Unreinen wieder rein werden können. Gebt jedem das Ziel, das Shiv Baba nennt:
„Erinnert euch an Mich!“ In der Gita haben sie fälschlicherweise geschrieben,
dass Gott Shri Krishna spreche. Erklärt ihnen, dass Gott der Unkörperliche ist,
dass Er sich jenseits von Geburt und Wiedergeburt befindet. Dies ist der eine
Fehler, den sie gemacht haben. Ihr Kinder werdet jetzt Meister in Shri Krishnas
Land. Einige werden Teil der königlichen Familie, andere werden Bürger. Es wird
das „Land Shri Krishnas“ genannt, da alle sehr viel Liebe für Shri Krishna haben.
Kinder werden von allen sehr geliebt und die Kinder lieben auch ihre Eltern. All
ihre Liebe verbreitet sich dann unter vielen. Der Vater erklärt jetzt: Seht euch
nicht mehr länger als Körper. Seid immer davon überzeugt, dass jeder von euch
eine Seele ist. Werdet seelenbewusst! Der Vater ist unkörperlich und muss sich
hier einen Körper ausleihen, um euch unterrichten zu können. Ohne einen Körper
kann Er nichts erklären. Ihr habt eure eigenen Körper und Baba leiht sich einen
Körper aus. Von Inspiration kann hier nicht die Rede sein. Der Vater sagt selbst:
Ich nehme mir diesen Körper und lehre euch Kinder, die ihr tamopradhan geworden
seid, jetzt wieder rein zu werden. Sie singen: „Oh Läuterer komme!“, verstehen
aber die Bedeutung davon nicht. Ihr versteht jetzt, wie der Vater kommt und euch
wieder reinigt. Ihr wisst auch, dass im Goldenen Zeitalter euer Baum noch klein
ist. Ihr werdet in den Himmel gehen, aber von all den anderen Ländern wird
nichts übrigbleiben – kein Name, keine Spur! Nur das Land Bharat wird zum Himmel.
Nur der Höchste Vater, die Höchste Seele, kommt und erschafft den Himmel. Jetzt
ist es die Hölle. Nur im uralten Land Bharat regieren die Gottheiten. Heute
existieren sie nicht mehr, aber die Tempel und Denkmäler von ihnen gibt es noch.
Es ist somit nur eine Sache Bharats. Niemand, außer den Menschen in Bharat kann
verstehen, dass ihr Land der Himmel war, wo Lakshmi und Narayan die Meister
waren, und dass zu der Zeit kein anderes Land existierte. Jetzt gibt es
unzählige Religionen. Die Bewohner Bharats sind in ihrer Religion und in ihrem
Handeln so verdorben geworden. Sie nennen Shri Krishna „den Hässlichen und den
Schönen“, aber verstehen die Bedeutung davon nicht. Er war wirklich hässlich.
Man sagt, dass Shri Krishna von einer Schlange gebissen wurde und deshalb dunkel/hässlich
geworden sei. Aber er war ein Prinz des Goldenen Zeitalters, wie konnte er dann
hässlich werden? Ihr versteht diese Dinge jetzt. Auch seine Eltern studieren
hier und jetzt. Shri Krishna wird als höher angesehen als seine Eltern. Man
erinnert sich nicht an ihre Namen. Im Allgemeinen sind auch die Eltern, die so
einem Kind das Leben geben, ebenso liebenswert, aber nein – alles Lob gebührt
Radhe und Krishna. Es existiert kein Lob für deren Eltern. Ihr besitzt jetzt all
dieses Wissen. Das Wissen ist der Tag, Anbetung ist die Nacht. Die Menschen
stolpern weiter in der dunklen Nacht umher. Euch Kinder wird jetzt erklärt, dass
ihr auch weiterhin zu Hause leben und von dort aus dienen solltet. Erklärt allen:
„Ihr seid einen halben Kreislauf lang die Liebenden des Einen Geliebten.“ Aber
sie kennen den Einen Geliebten nicht wirklich, erinnern sich aber mit sehr viel
Liebe an Ihn. „Oh Geliebter, wenn Du kommst, werde ich nur noch an Dich denken
und werde meine Verbindung mit alle anderen beenden und allein mit Dir geistig
verbunden sein.“ Das habt ihr früher gesungen, wusstet aber nicht, welches Erbe
ihr vom Vater erhalten werdet. Baba erklärt nun: Werdet seelenbewusst. Kinder,
es ist eure erste Pflicht, euch an den Vater zu erinnern. Ein Sohn erinnert sich
immer an seinen Vater, eine Tochter denkt nicht auf diese Weise. Sie ist sich
bewusst, dass sie das Zuhause ihrer Eltern verlassen und in das Zuhause der
Schwiegereltern gehen wird. Ihr erlangt jetzt das unkörperliche und das
körperliche Zuhause der Eltern. Die Menschen rufen: „Oh Höchster Vater, Höchste
Seele, sei barmherzig! Entferne unser Leid und gib uns das Glück zurück. Befreie
uns! Sei unser Führer!“ Auch berühmte Schriftgelehrte verstehen die Bedeutung
davon nicht. Der Vater befreit alle wieder. Er ist der Wohltäter für alle. Wenn
die Leute sich selbst nicht helfen können, wie wollen sie dann anderen etwas
Gutes tun? Hier sagt der Vater: Ich komme auf verborgene Weise. Ihr habt die
Geschichte von Gott, dem Freund, gehört.
Dies jetzt ist die
Brücke zwischen dem Eisernen und dem Goldenen Zeitalter und für euch geht es
darum, auf die andere Seite hinüber zu gehen. Gott ist der Vater und auch der
Freund. Er spielt auch die Rollen der Mutter, des Vaters und des Lehrers. Weil
es hier Visionen gab, sagten sie, dass es hier Magie gibt. Diejenigen, die
intensiv angebetet haben, hatten dann Visionen. Es gibt viele treue Anbeter. Sie
beten: „Gib mir eine Vision, denn sonst schneide ich mir meine Kehle durch.“
Erst dann hatten sie Visionen, durch diese intensive Anbetung. Baba sagt: Hier
geht es nicht um diese Form intensiver Anbetung. Viele erfuhren auch zu Hause
sitzend Visionen. Ich bewahre den Schlüssel für göttliche Visionen. Ich gab auch
Arjuna eine göttliche Vision: Sieh diese Zerstörung! Jetzt sieh dein eigenes
Königreich! Erinnere dich jetzt allein an Mich. und ihr werdet Gottheiten. Ihr
habt jetzt verstanden, wer Vishnu ist. Jene, die die Tempel bauten, wussten es
selbst nicht. Erhaltung findet durch Vishnu, den Vierarmigen statt. Zwei Arme
symbolisieren die Arme des Mannes und zwei Arme symbolisieren die Arme der Frau.
Diese duale Form Vishnus repräsentiert Lakshmi und Narayan. Aber niemand
versteht irgendetwas. Niemand besitzt irgendein Wissen, weder über Shiv Baba
noch über Vishnu. Am Anfang gab es die Magie/Anziehung von Baba und viele kamen,
der ganze Hof war voll; auch Richter und Beamte kamen. Dann begann der Streit
wegen der Reinheit und sie fragten, wie die Welt denn weiterbestehen könne, wenn
keine Kinder mehr geboren würden; dass es eine Gesetzmäßigkeit sei, dass die
Weltbevölkerung weiterwächst. Sie hatten die Worte in der Gita vergessen, wo
Gott sagt: „Die sinnliche Begierde ist der größte Feind und ihn müsst ihr
beherrschen.“ Sie sagten dann: „Gib beiden zusammen, Ehemann und Ehefrau, das
Wissen, nicht nur einem allein.“ Es kann jedoch nur beiden gegeben werden, wenn
auch beide zusammen kommen! Und selbst dann, wenn das Wissen beiden zusammen
gegeben wird, kann der eine es annehmen und der andere nicht. Was kann man tun,
wenn es nicht in ihrem Glück/Schicksal liegt? Der eine wird ein Schwan, der
andere bleibt ein Storch. Ihr Brahmanen hier seid noch erhabener als die
Gottheiten, denn ihr wisst, dass ihr Gottes Kinder seid, Shiv Babas Kinder. Im
Himmel werdet ihr dieses Wissen nicht mehr haben. Auch nicht in der
unkörperlichen Welt, im Land der Befreiung. Dieses Wissen endet, wenn eure
Körper enden. Jetzt verfügt ihr über das Wissen, das der Eine Baba euch lehrt.
Dieses Schauspiel nähert sich jetzt dem Ende und alle Schauspieler müssen hier
anwesend sein. Auch Baba muss hierherkommen. Alle Seelen, die jetzt noch oben
sind, werden auch herunterkommen. Wenn alle gekommen sind, wird die
Transformation stattfinden und der Vater wird alle mit sich zurücknehmen. Alle
müssen nach Hause zurückkehren. Diese unreine Welt muss sich erneuern. Achcha.
Den lieblichsten,
innig geliebten Kindern, Liebe, Erinnerung und Guten Morgen von Mutter und Vater,
BapDada. Der Spirituelle Vater sagt „Namaste“ zu euch spirituellen Kindern.
Essenz zur
Verinnerlichung:
1. Geht
derselben Aufgabe nach wie der Vater, alles Unreine wieder zu reinigen. Gebt
jedem das Ziel, sich an den Vater zu erinnern und rein zu werden.
2. Bleibt in der
Begeisterung, dass dieses Brahmanenleben sogar noch erhabener ist als das der
Gottheiten. Beendet eure Verbindung, den Yoga eures Intellekts, mit allem
anderen und erinnert euch allein an den einen Geliebten.
Segen:
Seid
liebevoll und hilfsbereit und erlangt mit den Kräften von Liebe und Verzicht,
Erfolg im Dienst.
Zu Beginn hatten sie
erst wenig Kraft des Wissens erlangt, aber sie erlangten Erfolg auf der Basis
ihrer Entsagung und ihrer Liebe. Tag und Nacht war ihr Intellekt voller Liebe
für Baba und die Yagya. Diese Worte „Baba“ und „Yagya“ kamen von Herzen. Diese
Liebe machte alle kooperativ. Mit diesen Kräften wurden Center kreiert. Durch
die Liebe des Körperlichen wurden sie „Manmanabhav“. Die Liebe des Körperlichen
machte sie hilfsbereit. Umgebt jetzt jeden immer weiter mit den Kräften der
Liebe und der Entsagung und ihr werdet erfolgreich sein.
Slogan:
Um Engel zu
werden, macht euch frei von nutzlosen Worten und von Worten, die andere
beunruhigen.
Avyaktes Signal:
Erlebt immer eine unerschütterliche, stabile und beständige Stufe.
Was auch immer durch
die Materie oder durch Menschen geschieht, nichts sollte euren stabilen Sitz
erschüttern können. So stark seid ihr doch, oder? Wenn euer Körper auf diesem
Sitz nicht ständig bleiben kann, wird er nervös herum zappeln, oder? Euer Geist
wird doch nicht auch solche Schwankung bewirken, oder? Wenn es manchmal Unruhe
und manchmal Stabilität gibt, dann werdet ihr manchmal einen Thron erhalten aber
nicht immer.