15.04.26
Morning Deutsch Murli Om Shanti
BapDada Madhuban
Essenz:
Meine lieben
Kinder, euer ursprüngliches Dharma ist Frieden und wahren Frieden findet man im
Land des Friedens. Sagt allen: „Verankert euch in eurem ursprünglichen Dharma.“
Frage:
Welches
Wissen, dass nur ihr jetzt studiert, besitzt ausschließlich der eine Vater?
Antwort:
Das Wissen über unreine und wohltätige Handlungen. Wenn die Menschen Bharats
beginnen, den Vater zu beleidigen, werden sie verunreinigte, tugendlose Seelen.
Wenn sie den Vater und das Drama erkennen, werden sie wohltätige Seelen. Nur
jetzt studiert ihr Kinder dieses Wissen und erkennt, dass allein der eine Vater
der Spender der Erlösung für alle ist. Menschen können Menschen keine Erlösung,
d.h. kein befreites Leben, gewähren.
Lied:
Führe uns
fort aus dieser Welt der Sinnenlust an einen Ort der Ruhe und Behaglichkeit.
Om Shanti.
Der Vater
sitzt hier und erklärt euch Kindern, dass dies eine Welt verunreinigter Seelen
ist. Nur von Bharat kann gesagt werden, dass es eine Welt wohltätiger Seelen
war, in der das Reich der Gottheiten herrschte. Dieses Bharat war ein Land des
Glücks. Es gab damals keine anderen Länder; es gab nur dieses eine Bharat. Im
Goldenen Zeitalter herrschten Wohlergehen und Glück, und man nannte es „Himmel“.
Jetzt ist es die Hölle. Bharat war der Himmel und nun ist es zur Hölle geworden.
Wie kann es in der Hölle Wohlbehagen – also Frieden und Glück – geben? Das
Eiserne Zeitalter wird „Hölle“ genannt und das Ende des Eisernen Zeitalters wird
als „tiefste Hölle“ bezeichnet, als „Land voller Leid“. Als Bharat das
Königreich von Lakshmi und Narayan war, war es ein Land des Glücks. Die
Lebenskultur der Menschen Bharats war von Reinheit geprägt. Es herrschte
Reinheit, Frieden und Glück und es gab auch großen Reichtum. Dasselbe Bharat ist
nun unrein; alle sind tugendlos geworden. Es ist ein Land voller Leid. Bharat
war einst ein Land des Glücks, während der Ort, an dem wir Seelen wohnen, das
Land des Friedens ist. Frieden kann nur im Land des Friedens gefunden werden.
Nur dort können Seelen friedvoll bleiben. Es wird auch das „liebliche Zuhause“
genannt, die körperlose Welt. Wenn wir Seelen dort leben, sind wir in Frieden.
Frieden kann man nicht finden, indem man in Wälder usw. geht. Das Land des
Friedens ist jener (gesuchte) Ort. Im Goldenen Zeitalter herrscht sowohl Frieden
als auch Glück. Hier, in diesem Land des Leides, kann es keinen Frieden geben.
Den findet man nur im Land des Friedens. Auch im Land des Glücks werden
Handlungen ausgeführt; die Seelen müssen ihre Rollen durch die Körper spielen.
Im jetzigen Land des Leides kann kein einziger Mensch Glück oder Frieden finden.
Dies ist ein unreines, verdorbenes Land und deshalb rufen sie alle nach dem
Läuterer. Doch niemand kennt den Vater und deshalb sind alle Waisen geworden,
die fortwährend kämpfen und streiten. Es gibt so viel Leid, Unfrieden und Gewalt.
Es ist Ravans Königreich – sie aber sehnen sich nach Ramas Königreich. In Ravans
Königreich gibt es weder Frieden noch Glück. In Ramas Königreich gibt es sowohl
Glück als auch Frieden. Dort wurde niemals untereinander gestritten, da die fünf
Laster nicht existierten. Diese gibt es hier. Das erste und schlimmste Laster
ist die Identifikation mit dem Körper. Danach folgen die sinnliche Begierde und
der Zorn. Als Bharat ein Paradies war, gab es keine Laster, denn alle erlebten
sich als Seelen. Jetzt identifizieren sich alle Menschen mit dem Körper. Die
Gottheiten waren sich nur der Seelen bewusst. Menschen, die sich als Körper
sehen, können niemals jemandem Glück schenken. Sie fügen einander nur immer mehr
Leid zu. Glaubt nicht, dass irgendein Millionär, Multimillionär oder Milliardär
glücklich ist, nein! All das ist Mayas Pomp, denn dies ist ihr Königreich. Der
große Mahabharat-Krieg liegt vor euch, um dieses Reich zu beenden. Danach werden
sich die Tore des Paradieses öffnen. Und nach einem halben Kreislauf werden sich
die Tore der Hölle öffnen. Diese Dinge werden in den Schriften nicht erwähnt.
Die Menschen Bharats sagen: „Wir werden Gott finden, indem wir Ihn anbeten.“
Baba dagegen sagt: Wenn ihr Anbetung verrichtet und dabei völlig zu Fall kommt,
dann muss Ich kommen, um den Himmel zu etablieren, d.h. Bharat wieder ins
Paradies zu verwandeln. Wie wurde Bharat, das einst der Himmel war, zur Hölle?
Ravan hat es dazu gemacht. Ihr habt das Königreich vom Gott der Gita erhalten.
21 Leben lang habt ihr im Königreich des Himmels regiert. Dann ging Bharat aus
dem Kupfernen Zeitalter ins Eiserne Zeitalter über; es war die Phase des
Niedergangs. Deshalb flehen alle ständig: „Oh Läuterer, komme!“
Unreine Menschen
können in dieser unreinen Welt weder Frieden noch Glück finden; sie müssen
weiterhin so viel Leid ertragen. Heute wird ihnen ihr Geld gestohlen, morgen
gehen sie Bankrott, übermorgen werden sie krank. Es gibt nichts als Leid. Ihr
setzt euch nun dafür ein, eure Erbschaft des Friedens und des Glücks zu
beanspruchen, d.h. die Erbschaft des Paradieses vom Vater zu empfangen. Nur der
Eine Vater macht euch konstant glücklich. Es ist Ravan, der euch konstant
unglücklich macht. Die Menschen Bharats wissen diese Dinge nicht. Im Goldenen
Zeitalter gibt es kein Leid. Dort muss man niemals weinen. Dort herrscht
beständiges Glück und nichts als Glück. Dort gibt es keine Identifikation mit
dem Körper, keine sinnliche Begierde und keinen Zorn. Solange ihr die fünf
Laster nicht ablegt, können die dunklen Omen des Unglücks nicht von euch
ferngehalten werden. Es heißt: „Spendet, und die Omen werden verschwinden.“
Zurzeit liegen die Omen der Finsternis über ganz Bharat. Erst wenn ihr die fünf
Laster aufgebt könnt ihr wieder Gottheiten werden, 16 himmlische Grade
vollkommen. Der Vater ist der Spender der Erlösung für alle. Die Menschen sagen:
„Ohne den Guru kann es keine Erlösung geben.“ Sie verstehen jedoch nicht, was
Erlösung bedeutet. Befreiung und Erlösung der Menschen bedeutet Befreiung und
ein befreites Leben. Nur der Vater kann dies gewähren. Nun wird es Erlösung für
jeden geben. Delhi wird als Neu-Delhi und Alt-Delhi bezeichnet. Doch es ist
jetzt nicht länger neu. Erst in der neuen Welt wird es ein Neu-Delhi geben. In
der alten Welt gibt es nur Alt-Delhi. Tatsächlich gab es einst die Ufer des
Flusses Jamuna und Delhi war ein Land der Engel. Das war das Goldene Zeitalter,
in dem einst die Gottheiten herrschten. Jetzt, in der alten Welt, gibt es nur
das alte Delhi. In der neuen Welt gab es das Königreich von Lakshmi und Narayan.
Die Menschen Bharats haben dies vergessen. Als es Neu-Bharat und Neu-Delhi gab,
war es ihr Königreich. Damals gab es keine anderen Länder. Niemand weiß das. Die
Regierung unterrichtet das nicht. Ihr ist bewusst, dass die Geschichte
unvollständig ist, denn sie beginnt erst mit der Ankunft der Moslems und
Buddhisten. Niemand weiß etwas über das Königreich von Lakshmi und Narayan. Nur
der Vater sitzt hier und erklärt, wie sich der Kreislauf der ganzen Welt dreht.
Als Bharat der Himmel war, war es das Goldene Zeitalter. Nun schaut euch an, was
aus demselben Bharat geworden ist. Wer kann Bharat also wieder diamantengleich
machen? Der Vater sagt: Wenn ihr Seelen vollkommen verunreinigt/tugendlos
geworden seid, komme Ich, um euch in wohltätige Seelen zu verwandeln. Dieses
Drama, das niemand kennt, ist vorherbestimmt. Niemand außer dem Vater kann
dieses Wissen vermitteln. Nur Er besitzt das vollständige Wissen. Er kommt und
lehrt euch. Menschen können Menschen niemals Erlösung gewähren. Als Gottheiten
habt ihr einander nur Glück geschenkt. Niemand war krank oder leidend. Hier sind
alle krank. Der Vater ist nun gekommen, um Bharat wieder zum Himmel zu machen.
Er gründet den Himmel und Ravan erschafft die Hölle. Dies ist ein Spiel, das
niemand kennt. Das Wissen der Schriften ist nur Philosophie, es ist der Weg der
Anbetung. Es ist nicht der Weg zur Erlösung. Hier geht es nicht um die
Philosophie der Schriften. Der Vater bezieht sich nicht auf die Schriften. Dies
ist spirituelles Wissen. Der Vater wird „der Spirituelle Vater“ genannt; Er ist
der Vater aller Seelen. Er sagt: Ich bin der Same der menschlichen Welt, und
deshalb verfüge ich über das gesamte Wissen. Ich kenne das Alter dieses
menschlichen Weltbaums, Ich weiß, wie er wächst und wie der Weg der Anbetung
beginnt. Ich vermittle euch Kindern dieses Wissen und verwandle euch in
Herrscher der Welt; und ihr werdet dann zu deren Meistern. Nur ein einziges Mal
erhaltet ihr dieses Wissen, und dann verschwindet es. Im Goldenen und Silbernen
Zeitalter wird dieses Wissen nicht benötigt. Nur ihr Brahmanen besitzt dieses
Wissen. Gottheiten haben dieses Wissen nicht. Daher kann es auch nicht schon
seit Urzeiten existieren. Nur einmal erhaltet ihr Kinder dieses Wissen und
erlangt dadurch ein befreites Leben, euer Erbe vom Vater. Viele kommen zu euch
und fragen, wie man geistigen Frieden findet. Es ist jedoch falsch, dies zu
fragen. So wie ein Körper Organe hat, so sind Geist und Intellekt Organe der
Seele. Nur der Vater kommt und verwandelt Seelen mit einem versteinerten (gegenständlich
orientierten) Intellekt in Seelen mit einem göttlichen (subtilen) Intellekt. Das
währt für das Goldene und Silberne Zeitalter. Danach werden sie wieder zu
solchen mit versteinertem Intellekt. Jetzt werdet ihr wieder von jenen mit einem
versteinerten Intellekt zu solchen mit einem göttlichen Intellekt. Euer
Intellekt war mit einer Legierung vermischt. Wie kann euer Intellekt nun wieder
göttlich werden? Der Vater sagt: Oh ihr Seelen, erinnert euch an Mich allein!
Indem ihr auf der Pilgerreise der Erinnerung bleibt, werdet ihr rein werden und
zu Mir kommen. Antwortet denen, die euch fragen, wie man geistigen Frieden
erlangen kann: Wie kann es denn hier Frieden geben? Dies ist ein Land des Leides,
weil hier die Laster existieren.
Nur vom Unbegrenzten
Vater könnt ihr die Erbschaft erhalten. In der Gesellschaft Ravans werdet ihr
unrein, und durch den Vater werdet ihr innerhalb einer Sekunde gereinigt. Ihr
seid nun gekommen, um eure Erbschaft eines befreiten Lebens vom Vater zu
beanspruchen. Der Vater gibt euch die Erbschaft der Befreiung im Leben, und dann
verflucht Ravan euch mit einem Leben in Bindung. Deshalb gibt es jetzt nichts
als Leid. Es gilt das Drama zu verstehen. Niemand kann Frieden und Glück in
diesem Land des Leides erfahren. Frieden ist das ursprüngliche Dharma von uns
Seelen und das Land des Friedens ist die Heimat aller Seelen. Die Seele sagt:
Meine ursprüngliche Natur ist Frieden. Dort bespiele ich nicht dieses Harmonium
(Körper) – ich bin (sitze) einfach an meinem Platz. Doch wie lange kann ich dort
sitzen bleiben? Es müssen Handlungen ausgeführt werden. Solange die Menschen
dieses Drama nicht verstehen, werden sie unglücklich bleiben. Baba sagt: Ich bin
der Herr der Armen. Nur die Armen finden hierher zu Mir. Für die Reichen ist es
hier der Himmel! Doch ihr Reichtum umfasst nicht das Glück des Paradieses. Der
Vater sagt: Ich bin der Herr der Armen. Ich mache die Reichen arm und die Armen
reich. Reiche können keinen so hohen Rang erlangen, weil sie hier von ihren
Reichtum berauscht sind. Ja, sie können Bürger werden und sicherlich ins
Paradies kommen. Es sind jedoch die Armen, die ein hohes gesellschaftliches
Ansehen erlangen werden. Die Armen werden reich. Diese Menschen sind wegen ihres
Wohlstands arrogant, aber Baba sagt: All ihr Geld und Besitz wird sich in Staub
auflösen. Der Untergang wird stattfinden. Es erfordert großen Einsatz, sich als
Seele zu empfinden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle noch mit dem Körper
identifiziert. Doch ihr müsst euch nun als Seelen sehen. Die Seele sagt: „Ich
habe 84 Leben vollendet. Das Spiel neigt sich dem Ende zu und wir müssen nach
Hause zurückkehren.“ Dies jetzt ist der Übergang vom Ende des Eisernen
Zeitalters zum Beginn des Goldenen Zeitalters. Der Vater sagt: Ich komme alle
5.000 Jahre, um Bharat wieder zu einem Diamanten zu machen. Nur der Vater kann
euch diese Geschichte und Geographie erzählen. Achcha.
An die lieblichsten,
innig geliebten Kinder, Liebe, Grüße und guten Morgen von der Mutter, dem Vater,
BapDada. Der Spirituelle Vater sagt „Namaste“ zu euch spirituellen Kindern.
Essenz zur
Verinnerlichung:
1. Um euer
Erbe eines befreiten Lebens vom Vater zu beanspruchen, werdet jetzt unbedingt
rein. Während ihr im Land des Leides lebt, bleibt euch des Wissens über das
Drama bewusst und somit vom Leid unbeeinflusst.
2. Entsagt der
Begeisterung über Reichtum und Besitz und bemüht euch, seelenbewusst zu bleiben.
Segen:
Möget ihr
euch ganz hingeben und ein Treuhänder sein, um so jede Spur der Ausgeburt/Nachkommenschaft
der Laster zu beseitigen.
Wenn ihr eure alten
Sanskars als Eigentum betrachtet und für eine Zeit der Not beiseite legt,
ergreift Maya auf die eine oder andere Weise Besitz von euch. Schon ein kleines
bisschen eurer alten Gewohnheiten kann euch einfangen. Maya ist sehr
scharfsinnig, ihre Auffassungsgabe ist nicht zu unterschätzen. Beendet deshalb
jetzt auch nur die geringste Spur der Abkömmlinge der Laster. Es darf an keiner
Stelle ein Zeichen eurer alten ‚Schätze‘ zu sehen sein. Dies bedeutet, ein
vollkommen hingegebener Treuhänder zu sein und der Yagya mit Liebe und
Kooperationsbereitschaft zu begegnen.
Slogan:
Jemanden
wegen seiner Besonderheit mehr zu lieben, ist ebenfalls eine Form der Anhaftung.
Avyakt-Signal:
Eignet euch die Tugenden der Sanftmut und Demut an, um Größe zu erlangen.
Sanftmut (sweetness)
ist Größe, und wer diese Sanftmut besitzt, in dessen Geist und Worten
verschwindet jede Bitterkeit und das Feuer des Zorns kühlt ab. BapDada möchte
alle Kinder zu gelassenen Gottheiten machen. Nehmt daher die Tugend der Sanftmut
in euch auf. Auch euer Gesicht sollte sanft sein. Füllt euch mit der Tugend der
Sanftmut. Erfüllt jeden, der vor euch steht, mit euren sanften Worten und eurem
kraftvollen Blick.