19.04.26 Avyakt Bapdada Deutsch Murli
15.12.2009 Om Shanti Madhuban
Werdet wissensvoll
und dem Vater gleich, und bleibt dauerhaft im Zustand
eines losgelösten Zuschauers, um die Verantwortung gegenüber der Familie zu
erfüllen.
Lasst euren Intellekt festes Vertrauen in den Vater haben, in das Selbst,
das Drama sowie die Familie und werdet siegreich.
Heute sieht der
kraftvolle Vater Seine kraftvollen Kinder. Jedes Kind setzt sich voller Liebe
dafür ein, dem Vater gleich zu werden (bapsamaan). BapDada ist erfreut, euch zu
sehen, und singt in Seinem Herzen Lieder über das Wunder der Kinder. Großartig
Kinder, großartig (wah)! Ihr seid die Krone auf des Vaters Haupt. Ihr Kinder
werdet in zwei Formen angebetet, wohingegen der Vater nur in einer Form verehrt
wird. Kinder, ihr geht also mit Seiner Hilfe Ihm voran und deshalb freut Er sich,
eure Bemühungen zu sehen. Natürlich seid ihr dabei unterschiedlich, doch da ihr
ein Ziel habt, bewegt ihr euch vorwärts.
Heute sah BapDada zu
Amrit Vela einen Aspekt, der bei all euch Kindern das Fundament dieses Wissens
bildet. Dieses Fundament ist Vertrauen. Man sagt: Jene mit Vertrauen im
Intellekt sind siegreich. Baba hat sich also das Vertrauen von euch allen
angeschaut. Jeder hat natürlich – seiner Persönlichkeit entsprechend – Vertrauen
in den Vater. Dies zeigt sich dadurch, dass ihr alle den Vater erkannt habt und
zu Ihm gehört und auch hierhergekommen seid, um Ihn zu treffen. Jedes Kind hat
unerschütterliches Vertrauen in den Vater; doch neben dem Vertrauen in den Vater
muss auch das Vertrauen in die anderen Dinge stark sein. Habt Vertrauen in das
Selbst. Und habt außerdem auch Vertrauen in das Drama und in die Familie. In all
diesen vier Arten des Vertrauens stabil zu sein bedeutet, Vertrauen im Intellekt
zu haben und auf dieser Grundlage siegreich zu sein. Überprüft also: Bin ich in
diesen vier Arten des Vertrauens unbeirrbar? Wenn es um das Vertrauen in den
Vater geht, sagt ihr alle: „Mein Baba“ und „Ich gehöre zum Vater“. Ihr sagt „mein“
in Bezug auf den Vater und habt euer volles Recht auf den Vater beansprucht. Ihr
habt ein beständiges Recht vom Vater beansprucht und auch ein Recht auf alle
Schätze. Doch gleichzeitig ist auch Vertrauen in das Selbst unerlässlich.
Weshalb? Wenn ihr kein Vertrauen in euch selbst habt, fühlt ihr euch entmutigt.
Vertrauen in das Selbst zu haben heißt: „Ich bin eine Personifizierung des
Selbstrespektes, den ich vom Vater erhalten habe; ich habe ein Recht auf die
Selbstherrschaft. Der Vater selbst hat mir soviel Selbstrespekt geschenkt.“
Macht euch jeden einzelnen Aspekt des Selbstrespektes bewusst und ihr werdet so
viel Begeisterung erfahren! Wenn die Menschen heutzutage irgendeinen Titel
erhalten, betrachten sie sich als vom Glück begünstigt. Doch wer hat euch
Kindern jeden einzelnen Punkt des Selbstrespektes gegeben? BapDada selbst hat
jedes einzelne Kind zu einer Personifizierung von Selbstrespekt gemacht. Wenn
ihr euch an jeden dieser Punkte erinnert, fliegt ihr vor Glück. Habt also stets
so viel Begeisterung hinsichtlich des Vertrauens in euch selbst: „Ich bin eine
aus Multimillionen Seelen, die durch den Vater die Selbstherrschaft erhalten
haben, und ich bin eine Personifizierung des Selbstrespektes.“ Ebenso wie ihr
Vertrauen in den Vater habt, so ist es auch unerlässlich, Vertrauen in euch
selbst zu haben. Denn wenn ihr Selbstvertrauen habt, habt ihr auch Vertrauen in
jede Handlung, d.h. ihr seid im Selbstrespekt und siegreich. Vertrauen heißt
Erfolg. Es bedeutet nicht „Ich habe Vertrauen in den Vater.“ Es ist wunderbar,
dass ihr Vertrauen in den Vater habt, doch gleichzeitig ist es auch unbedingt
erforderlich, die Begeisterung darüber zu haben: „Wer bin ich?“ Erinnert euch an
jeden einzelnen Punkt des Selbstrespektes und des Vertrauens, dann wird
Begeisterung in euren Handlungen und auf eurem Gesicht sichtbar sein. Sie wird
sichtbar sein und auch sichtbar bleiben. Dazu gehört auch die dritte Sache –Vertrauen
in das Drama. Dies ist notwendig, da innerhalb des Dramas sowohl Probleme als
auch Erfolge auftauchen. Wenn ihr dem Drama fest vertraut, dann sind jene, die
festes Vertrauen im Intellekt haben, in der Lage, Probleme in Lösungen zu
verwandeln, da Vertrauen Sieg bedeutet. Über wen erlangt ihr also Sieg? Indem
ihr ein Problem transformiert, nimmt es innerhalb einer Sekunde die Form einer
Lösung an, so dass ihr nicht in Aufruhr geratet. Ihr werdet unerschütterlich
bleiben, da das Wissen über das Drama euch unerschütterlich und stabil macht.
Ihr vertraut darauf, dass ihr auch im vergangenen Kreislauf die Personifizierung
von Lösungen wart, d.h. ihr wart eine erfolgreiche Seele, ihr seid eine
erfolgreiche Seele und nach einem weiteren Kreislauf werdet ihr auch wieder dazu
werden. Diese Begeisterung ermöglicht euch also, euer Vertrauen in das Drama
sehr fest werden zu lassen. Eure spirituelle Begeisterung (fakhoor) und
Berauschung (nasha) sieht dann wie folgt aus: „Ich war das, ich bin das und ich
werde dazu werden.“ Deshalb ist es unerlässlich, in diesem bemühungsreichen
Leben jenes feste Vertrauen in das Drama zu haben.
Ebenso gehört als
Viertes noch das Vertrauen in die Familie dazu, da der Vater sofort als Er kam,
die Familie gegründet hat. So wie ihr dem Vater vertraut, so müsst ihr auch
Vertrauen in die Familie haben; denn wessen Familie ist das letztendlich? Wer
sonst kann so eine riesige Familie vorweisen? Es ist absolut erforderlich,
Vertrauen in diese Familie zu haben, denn wer in der Welt hat sonst noch so eine
riesengroße Familie? Ihr könnt euch in der Welt soviele Familien anschauen, wie
ihr wollt: Hat irgendjemand so eine Familie? Nicht einmal ein Heiliger Vater (Religionsgründer)
hat solch eine große Familie. Bei ihnen sind es Anhänger, hier ist es jedoch
eine Familie. Mit dieser Familie führt ihr sowohl Dienst aus und seid auch in
Beziehungen zusammen. Ihr habt doch nicht nur eine Verbindung mit dem Vater und
denkt, dass es egal sei, wenn ihr keine Beziehung mit der Familie habt? Euer
Vertrauen in die Familie muss 21 Leben andauern. Ihr wisst das, nicht wahr? Erst
wenn ihr mit einem Intellekt voller Vertrauen mit der Familie in Beziehung
tretet, macht ihr die Erfahrung, dass ihr gemeinsam innerhalb dieser großen
Familie voranschreitet. Um mit der Familie voranzukommen, müsst ihr diese
Aufmerksamkeit haben. Jeder in der Familie hat andere Sanskars und dies wird
auch so bleiben. Euer Denkmal ist der Rosenkranz und wenn ihr ihn euch anschaut,
dann achtet auf die erste Nummer (Perle) und auf die 108. Nummer; denn sie alle
haben unterschiedliche Sanskars innerhalb der Familie. Bewegt euch also
innerhalb dieser großen Familie voran, indem ihr die Sanskars voneinander
versteht. Es ist eine Familie, ein Vater, ein Königreich und somit gilt es,
vereint voranzuschreiten. Da es eine große Familie ist, benötigt ihr auch für
jeden ein großes Herz. Dann könnt ihr gemeinsam voranschreiten, während ihr
stabil im Zustand bleibt, gute Wünsche und reine Gefühle für jeden zu haben,
denn innerhalb der Familie variieren die Sanskars und die Natur. Einige mögen
denken: „Was spielt die Familie schon für eine Rolle? Ich habe Vertrauen in
Baba.“ Doch hier werden sowohl eine Religion als auch ein Königreich erschaffen;
es ist nicht nur eine Religion. Alle anderen Religionsgründer, die gekommen sind,
haben einfach nur eine Religion gegründet, kein Königreich. Hier ist es so, dass
ihr auch alle regieren werden. In einem Königreich wird eine Familie benötigt
und ihr werdet in unterschiedlichen Gestalten (Rollen) 21 Leben mit dieser
Familie verbringen. Ihr könnt die Familie nicht verlassen und irgendwo anders
hingehen. Überprüft das also. Denkt nicht: „Der Vater und ich wissen Bescheid.
Alles dreht sich um den Vater“, wenn jedoch eine der vier Arten des Vertrauens
fehlt, wird es Schwankungen geben. Selbstverständlich ist der Vater als euer
Dienstgefährte bei euch, um Sakaash zu geben, doch wer sind eure Gefährten? Eure
physische Begleitung, die ihr habt, ist doch die Familie. Der Vater sah also,
dass die Mehrheit von euch mit Hilfe der drei Arten des Vertrauens gut
vorwärtskommt, doch es gilt auch, die Verantwortung gegenüber der Familie zu
erfüllen. Harmonisiert eure Sanskars, betrachtet einander voller Anteilnahme und
bewegt euch mit gütigen Gefühlen füreinander voran. Viele Kinder bewegen sich
diesbezüglich gemäß ihrer Kapazität vorwärts. Doch der Vater hat beobachtet,
dass jene, die bewusst voller Vertrauen in die Familie sind und die beständig
wie der Vater im Zustand eines losgelösten Zuschauers leben und voranschreiten,
diejenigen sind, die die Ersten (Nr. 1) werden oder in die erste Abteilung
kommen. Überprüft also: Innerhalb der Familie variieren Natur und Motivationen,
es geschehen belanglose Fehler; auch Hindernisse kommen in Form der Familie. Es
ist daher absolut wesentlich, in Bezug auf die Familie zu bestehen.
Wenn es also am
gemeinsamen Voranschreiten und der Verantwortung gegenüber der Familie mangelt,
dann wird ein kleines oder großes Hindernis Probleme verursachen. Nur in Bezug
auf die Familie entstehen Fragen wie: „Warum ist dies so? Wie kommt es, dass
dies so ist?“ Anstatt also „Warum?“ zu fragen, erkennt, dass es darum geht,
gemeinsam voranzuschreiten und die Verantwortung einer Familie zu erfüllen, da
dies die Familie des Vaters ist. Es ist Gottes Familie; es ist keine gewöhnliche
Familie. Habt das Vertrauen: „Großartiger Baba! Großartiges Drama! Großartig bin
ich, das Selbst, und großartig ist die Familie!“ Geht das in Ordnung? Überprüft
ihr das? Habt ihr in allen vier Arten bestanden? In allen vier? Es fehlt
wirklich keine? Überprüft das. Überprüft es jetzt, denn dies ist die einzige
Methode, um siegreich zu werden. Nur innerhalb der Familie tauchen Sanskars auf
und um jene Sanskars zu harmonisieren, gilt es, sie zu transformieren und die
Familie mit so einer erhabenen Blickweise zu sehen. BapDada hat euch auch schon
früher gesagt, dass Er sogar das letzte Kind als ein besonders vom Glück
begünstigtes Kind sieht. Warum? Es hat Gott erkannt. Es hat den Vater in Seiner
gewöhnlichen Form erkannt. Jene großen Mahatmas waren nicht in der Lage, Gott zu
erkennen, doch selbst das letzte von BapDadas Kindern sagt: „Mein Baba“. Es sagt
von Herzen: „Mein Baba“. So wie BapDada den Kindern Liebe sowie Liebe und
Erinnerung zukommen lässt, so sieht Er auch die Besonderheit des letzten Kindes
und lässt auch den letzten Kindern dasselbe zukommen. Überprüft also, ob ihr in
allen drei Arten stabil seid oder sogar in vier, oder nur in zwei oder einer.
Habt ihr euch überprüft? Habt ihr es getan?
Jene unter euch, die
glauben, dass sie in allen vier Arten stabil sind, d.h. die Vertrauen in den
Vater, das Selbst, das Drama und die Familie Vertrauen haben, sie sollen bitte
einmal ihre Hände heben! Seid ihr okay? Ihr seid okay? Sollte Baba euch testen?
Ja, hebt eure Hände hoch! Okey? Habt ihr auch in Bezug auf die Familie bestanden?
Es gilt, mit der Familie in Beziehung zu treten, denn ihr werdet die Familie
nicht verlassen; ihr werdet in der Familie leben und eure Verantwortung erfüllen.
Habt ihr also diesbezüglich bestanden? Denkt ihr jemals: „Es wäre gut, wenn
diese Kumari oder dieser Kumar nicht hier wäre!“ „Warum tun sie das?“ „Warum
geschieht dies“? Habt ihr solche Gedanken? Habt ihr eine so vollkommene
Begeisterung in Bezug auf die Familie? Jemand, der alle vier Arten von Vertrauen
hat, wird keine solchen Gedanken haben, wie z.B. „Wie dies oder wie das.“
Vielleicht denkt ihr: „Warum geschieht es so?“, doch die Fragen „Warum?“ oder
„Was?“ sollten euch nicht erschüttern, bzw. eure Stimmung nicht verändern. Dann
habt ihr in allen vier Arten bestanden. Ihr habt eure Hände gehoben und BapDada
erfreut; doch BapDada muss sich manchmal einiges anhören und ansehen, wenn es um
die Familie geht. Habt ein unglaublich großes Herz! Jeder muss mit guten
Wünschen und reinen Gefühlen in Ordnung gebracht/geheilt werden, denn es gibt
nur diese eine Familie. Schreitet alle vereint voran, zusammen, und unterstützt
auch andere dabei. Bewegt euch nicht nur selbst auf diese Art und Weise voran,
sondern helft auch anderen beim Vorankommen. Aus diesem Grund lenkt BapDada eure
Aufmerksamkeit auf Folgendes: Jene in der Familie, die bei jeglichem Aufruhr
stabil bleiben (bestehen) und keine unnützen Gedanken haben, müssen andere sich
selbst gleich machen. Wie viele seid ihr momentan in einem Center? Wenn es
hochkommt, sind es maximal 25 bis 50; es sind nicht so viele. Doch wenn es ein
großes Center ist, sind es vielleicht 50 bis 60 oder sagen wir höchstens 100. Es
sind nicht so viele, doch stellt euch einfach vor, dass es viele sind. BapDada
hat die Kinder aller Center – selbst das letzte Kind – dazu gebracht,
Fortschritte zu machen, indem Er es als Sein geliebtes Kind bezeichnet hat. Was
ist das Zeichen der Liebe? Wie heißt es, wenn BapDada euch jeden Tag Liebe und
Erinnerung zukommen lässt? „Liebliche, geliebte Kinder (süßeste Kinder)“. Er
weiß, dass es auch „bittere/saure“ Kinder gibt. Doch hat BapDada jemals Liebe
und Erinnerung übermittelt, indem Er sagte: „Süße und saure Kinder“? Er
bezeichnet sie auch als geliebte Kinder und Er sagt dies nicht nur so, sondern
glaubt fest, dass jenes Kind „Mein Kind“ ist. Er bringt jenes Kind dazu,
vorwärts zu gehen, indem Er ihm das Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt. Er weiß,
dass dies das Ergebnis davon ist, dass nicht jeder im Drama und im Rosenkranz
den ersten Platz einnehmen kann. Es gibt unterschiedliche Sanskars und so muss
es auch sein; ansonsten würde jeder ein König werden; woher kämen dann die
Bürger? Über wen solltet ihr Könige herrschen? Es werden auch gute Menschen
gebraucht – königliche Menschen; dies ist ein Königreich. Überprüft euch selbst
also auf diese Weise. Innerhalb einer Familie hat jemand vielleicht in mancher
Beziehung schlechte Sanskars, doch wie sehen eure Sanskars aus? Wenn ihr die
schlechten Sanskars der anderen seht und eure Sanskars dadurch ebenfalls
schlecht werden, dann seid auch ihr schlecht geworden. Das Schlechte verdirbt
das Gute.
Zur Zeit der
Gründung hat BapDada sich insgesamt um 350 bis 400 Leute gekümmert. Zur jetzigen
Zeit hat niemand so eine große Familie, die zusammenlebt. OK, ihr habt
verschiedene Pflichten, doch das ist eine Verpflichtung und in einer Familie
gibt es nun einmal Verpflichtungen. In einer gewöhnlichen Familie gibt es
gewöhnliche Verpflichtungen und man verbringt den Tag auf gewöhnliche Weise.
Doch hier ist es nicht so. Dies ist eine einzigartige und liebliche Familie.
Doch ihr lasst euch durcheinanderbringen und dann führt ihr als Ausrede an, dass
es geschehen sei, weil jene/r etwas getan habe; es geschah, weil jene/r das und
das getan habe… Doch hat der Vater keinen Widerstand ertragen müssen? Es gab
einige, die ihn verlassen haben! War das kein Widerstand? Doch selbst dann, als
einige weggegangen sind, hat der Vater gesagt: „Schickt ihnen Toli und versucht,
sie zurückzurufen. Dient ihnen und erinnert sie.“ Gilt es also, in allen vier
Arten des Vertrauens zu bestehen oder nur in drei oder zwei? Beansprucht den
ersten Platz! Darauf wartet der Umbruch noch, obwohl bereits die Vorbereitungen
für den Zusammenbruch laufen. Die Natur kommt zum Vater. Die Natur – die
Elemente – sagen: „Nun wird uns die Bürde zu schwer!“ Selbst die Elemente
möchten von der Bürde befreit werden. Auch Maya sagt: „Ich weiß, dass sich meine
Rolle jetzt ihrem Ende nähert. Doch es gibt solche Kinder in der Brahmanen
Familie, die wegen belanglosen Kleinigkeiten zu meinen Gefährten werden. Sie
laden mich ein, mich zu ihnen zu setzen.“ Bei der Erschaffung eures eigenen
Königreiches fehlt euch in puncto Vertrauen bei allen vier Arten noch ein
gewisser Prozentsatz; deshalb wartet selbst die Zeit noch auf euch. Doch sowohl
Maya als auch die Natur sind bereit. Sagt also: Sollte Baba Maya und der Natur
eine Anweisung geben? Soll Er das? Meldet euch. Seid ihr bereit?
Hebt eure Hände
nicht einfach nur so! Es wird einen Test geben; eine Prüfung wird kommen. Seid
ihr allzeit bereit?
BapDada setzt jetzt
in jedes Kind die Hoffnung, dass ihr „kaise?“ (wie?) beendet und stattdessen „aise!“
(so!) sagt. Nicht: „Wie soll ich das schaffen? Wie soll das bloß geschehen?“,
sondern: „So!“. Nicht „Was soll ich tun?“, sondern: „Tue es so.“ Wann werdet ihr
diese Hoffnung erfüllen? Wie viel Zeit benötigt ihr? Jeder muss bereit sein.
Wenn ihr bereit seid und diesbezüglich die Hand gehoben habt, was ist dann eure
Pflicht/Aufgabe? Die anderen euch selbst gleich zu machen.
BapDada hat das
Ergebnis aller Neuigkeiten gehört, von all den Programmen, die stattgefunden
haben. Sie waren gut und auch das Ergebnis ist gut, erfüllt von Eifer und
Begeisterung. Habt deshalb nun das Ziel, dass es geschehen muss, dass ihr es tun
müsst. Bringt die Vollendung nahe. Wenn ihr ein bisschen schwankt, weicht auch
die Vollendung ein Stück zurück. Ihr seid diejenigen, die die Vollendung
nahebringen müssen, denn was soll die Zeit tun, wenn jene, die regieren sollten,
noch nicht bereit sind? Hört also jetzt auf, Entschuldigungen und Ausreden zu
liefern. Stellt die Lösung in den Vordergrund. Ihr habt alle das Ziel, jenen die
Botschaft zu geben, die leiden, um sie zu befreien. Ihr könnt keine Befreiung
erlangen, ohne sie befreit zu haben. Befreit sie also! Der Vater ist gekommen
und Er wird deshalb allen Kindern der gesamten Welt die Erbschaft zukommen
lassen, nicht wahr? Euch wird Er die Befreiung im Leben schenken, doch alle sind
Seine Kinder. Er wird auch ihnen ihre Erbschaft geben, nicht wahr? Ihre
Erbschaft liegt also in der Befreiung und eure Erbschaft ist die Befreiung im
Leben. Solange ihr ihnen keine Befreiung schenkt, könnt auch ihr nicht
zurückkehren. Übt dafür den Drill: Werdet täglich 12-mal ein Engel und
bleibt12-mal in der unkörperlichen Stufe. Tag und Nacht haben 24 Stunden und ihr
müsst diesen Drill 24-mal üben. Ihr könnt jedoch zur Schlafenszeit schlafen.
BapDada sagt nicht, dass ihr nicht schlafen dürft. Schlaft, doch erhöht die
Anzahl des Drills dann während des Tages. Wenn ihr Versammlungen habt, arbeitet
ihr den ganzen Tag durch. Ihr bleibt wach, oder nicht? Nehmt euch also Zeit für
diesen Drill. Achcha.
An alle Kinder von
überallher, die dem Vater gegenüber liebevoll sind, denn diejenigen, die
liebevoll sind, sind ganz sicher auch kooperativ, und die Rückgabe der Liebe ist,
dass sie bei jeder Aufgabe auf praktische Weise ganz sicher kooperativ
zueinander sind in Bezug auf ihren Körper, Geist, Reichtum und ihre Beziehungen
– an solche liebevollen und kooperativen Kinder, die beständig in des Vaters
Liebe aufgegangen sind, die nicht nur lieben, sondern in Liebe aufgegangen
bleiben und die ihre Zeit und ihre Gedanken immer für des Vaters Aufgabe
verwenden – denn im Übergangszeitalter haben eure Zeit und Gedanken einen großen
Wert – an diejenigen, die in diesem einen Leben einen Lohn für viele Leben
erschaffen; an jene, die sich so intensiv bemühen, die jede Tugend und jede
Kraft der Zeit entsprechend verwenden; an euch Kinder, die ihr mit Tugenden und
Kräften angefüllt seid, ganz, ganz viel multimultimillionenfache Liebe, Grüße
und Namaste.
Segen:
Möget ihr
barmherzig sein und alle Seelen mit der Kraft anfüllen, ein Gesetzgeber und auch
ein Segensspender zu werden.
Wenn eine Seele
Wünsche hat, aber aufgrund fehlenden Mutes nicht imstande ist, das Gewünschte zu
erhalten, obwohl sie diesen Wunsch hat – dann werdet sowohl Gesetzgeber, d.h.
ein Spender dieses Wissens für die Seele, und auch barmherzig und werdet zum
Segensspender. Gebt jener Seele extra Kraft eurer guten Wünsche. Ihr könnt
jedoch nur dann eine Verkörperung eines solchen Segensspenders werden, wenn
jeder eurer Gedanken dem Vater hingegeben ist. Erfüllt das von euch gegebene
Versprechen, jeden Augenblick, jeden eurer Gedanken und jede eurer Handlungen
hinzugeben.
Slogan:
Bleibt euch
eurer wahren Form bewusst und ihr werdet die Kraft der Wahrheit besitzen.
Avyakt Signal:
Verinnerlicht die Tugenden der Lieblichkeit und Demut und werdet großartig.
BapDada wünscht sich,
jetzt das strahlende Juwel vollständiger Reinheit auf der Stirn eines jeden von
euch Kindern zu sehen. Er möchte sehen, dass eure Augen stets vor Spiritualität
strahlen, Er möchte liebliche und wertvolle Worte hören und die Zufriedenheit
und Demut in euren Handlungen sehen.